Florenz (Italien), 22:14 Uhr
Blau leuchtende Kanten, leises Zittern, Geruch von Elektrizität: Der Würfel in seiner Hand begann zu arbeiten.
Francesco untersuchte seine Experimentieranordnung. Die Fliegen unter der Glasglocke erstarrten in der Luft. Wie eine gläserne Säule stand der Wasserstrahl über dem Ausguss. Qualmwolken und Feuerzungen schichteten sich bewegungslos übereinander.
Kein Zweifel: Die Zeit stand still und mit ihr alles um ihn herum. Der Durchbruch.
Er schaltete das Gerät ab. Sofort begann es wieder überall zu summen, plätschern und knistern. Lächelnd spannte er den Würfel in einen Schraubstock. Es brauchte nur zwei Schläge des Hammers, bis er hinüber war.
Beim Abendessen fragte ihn seine Frau, ob er mit ihr in die Oper wolle. Zwischen den Luftangriffen spielen sie in den Eisenbahntunneln Auszüge aus "Neutronennacht". Es täte ihm gut, meinte sie, wenn er endlich einmal wieder raus käme. Unter Menschen, etwas Zeit totschlagen. Seine Antwort ging im Sirenengeheul unter.