Daheim (Hier), 21:54 Uhr
…und so saßen die Frösche am Teich: Thomas, der sich darum kümmert, dass der Tümpel nicht austrocknet. Jan, der zwischen Untergang und Liebe für die Welt hin und her pendelt, um beides zu retten. Ben, der immer Kind bleiben wird, bis ins hohe Alter, weise, verletzlich, gebildet, wie es Kinder nun einmal so sind. Daniel, der häufig zornig ist, aber ehrlich bleibt. Peter, der für alles ein Formular besitzt, denn die wahre Macht dedeiht in den Bureaus dieser Welt. Alex, mit seinem 5 – 7 – 5 Quaken, der umso mehr sagt, desto weniger er silbt. Der gerechte Herr Klagefall und der wilde Texas-Jim, die, wenn sie einst erfahren sollten, wie gut sie sind und wie geliebt, ewiglich verfluchen werden, dass sie etwas anderes gemacht haben als zu quaken. Vic, der jeden Tag dem Tod in die Eier tritt, um sich eine neue Chance zu erkämpfen. Und Konstantin, die Güte in Froschgestalt, zu keinem Zorn fähig. Hat alles schon gesehen und ist zu bescheiden, damit anzugeben. Und Kay.
Hulot hatte schon zu viel im Turm für einen einzelnen Frosch. Aber er sah, das es gut war und machte sich bereit, das kommende Jahr zum besten 2026 aller Zeiten zu machen.
Nichts weniger. Da war noch viel Platz am Ufer.