Seit über zwei Wochen stehe ich jeden Morgen um halb sieben auf, lasse die Bauarbeiter ins Haus und schleiche mich nach dem Sonnenaufgang müde ins Büro, um ihnen nicht im Weg zu sein und dem Lärm aus dem Baustellenradio zu entgehen. Seit über zwei Wochen lege ich mich jeden Nachmittag hin, um den verlorenen Schlaf wieder einzusammeln. Jeder Tag kostet mich ein Vermögen, viel mehr Geld, als ich jemals verdienen kann. Manchmal denke ich, dass die Baustelle inzwischen ein Teil meines Lebens geworden ist und niemals fertig sein wird. Bald werde ich zur Bank gehen und um Kredit bitten müssen und wenn ich die Zinsen dafür auch nicht mehr bezahlen kann, werde ich ausziehen und ein Feldbett im Büro aufstellen, während die Bauarbeiter in einer unendlichen Frühstückspause an meinem alten Küchentisch sitzen und lachend ihre Stundenzettel ausfüllen.